Nach 50 Jahren mal etwas neues

Nach 50 Jahren ohne Fortschritt auf dem Feld der Tuberkulosebehandlung tut sich endlich wieder etwas. Einen guten, kurzen Überblick über die neusten Entwicklungen der Krankheit lieferte das Handelsblatt vor einigen Tagen.

Neue Waffen im Kampf gegen Tuberkulose

01.04.2013, 09:53 Uhr

Tuberkulose grassiert in Osteuropa und schwappt auch wieder nach Deutschland. Dabei stand der Markt für TB-Medikamente lange Zeit praktisch still, er galt Pharmaunternehmen als unattraktiv. Das ändert sich langsam.

In Deutschland hatten Mediziner und Politiker die Krankheit nach dem Krieg mit langwierigen Antibiotika-Behandlungen so weit in den Griff bekommen, dass sie bei vielen Ärzten vom Radar verschwand. Immer seltener führten Mediziner den wichtigen Hauttest zur Diagnose der Krankheit durch. In den seltenen Fällen, in denen jemand erkrankte, wurde die TB nicht erkannt.

Der perfekte Nährboden für die hartnäckigen Bakterien, um sich wieder auszubreiten. Gleichzeitig sind die Erreger immer robuster gegen die gängigen Antibiotika geworden. Mit jeder angefangenen Therapie, die ein Patient nicht zu Ende bringt, bilden die Bakterien Antikörper. Die heutige TB ist also deutlich schwieriger zu behandeln, als die der Nachkriegszeit.

Doch obwohl die bekannten Antibiotika immer schlechter anschlugen, schafften es keine neuen Produkte auf den Markt. Die Pharma-Industrie hielt sich – ob des wenig rentablen Marktes – mit großen Investitionen zurück.

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